Ab nach Caorle

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Nicht weit von Venedig und an der Mündung der Livenza in die Adria, liegt das Städtchen Caorle. Von Insidern wird es oft „Klein-Venedig“ genannt. Der Grund dafür sind die kleinen Gassen der Altstadt, die Glockentürme und die in den typisch venezianischen Farben gestrichenen Häuser.

© Gabriella Mühlbauer
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Nicht nur die vielen Touristen lieben Caorle, schon Ernest Hemingway war von diesem Städtchen begeistert. Er lebte am Rande der Lagune von Caorle und fand dort die Inspiration zu seinem Roman „Über den Fluss und in die Wälder“. So richtig im deutschen Sprachraum bekannt wurde Caorle dann durch die Filmproduktion „Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern“ mit dem bekannten Schauspieler Heinz Erhardt, der eine Reise nach Caorle unternimmt. Speziell bei den Wienern ist das Städtchen eines der Lieblingsurlaubsziele, wenn es „ab nach Italien in den Sommerurlaub“ heißt.

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Wie so manch andere italienischen Städte gilt Caorle nicht als reine Hotel- und Apartement-Hochburg. Nein – hier kann man Geschichte hautnah erleben. Denn der Ort ist bereits über 2000 Jahre alt und war im 5. Jahrhundert eine der größten Städte Norditaliens und nicht nur auf Grund seine Hafens ein wichtiges Handelszentrum. Interessant ist der Besuch der ehemaligen Bischofskirche, die das Wahrzeichen der Stadt ist und im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Sehenswert ist auch die Kirche der Madonne dei Pompei in der Innenstadt und die kleine Kirche Madonna dell´Angelo am Ende des Felsendammes.

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Am zweiten Sonntag in September findet jedes Jahr in Caorle Fest statt, bei dem die Madonna vom Dom aus durch die historische Altstadt auf ein traditionell geschmücktes Boot geladen wird und von unzähligen geschmückten Boote begleitet, eine Rundfahrt bis nach Porto Santa Margherita und wieder zurück unternimmt.

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Die Touristen lieben Caorle. Nicht nur wegen der romantischen Altstadt und dem geschichtlichen Hintergrund, sondern auch wegen der hervorragende Qualität der Badestrände, der Sicherheit, der typischen Gastfreundlichkeit der Italiener und last but not least der Leistung der verschiedenen Hotels. Dafür wurde Caorle sogar ausgezeichnet – und zwar mit der Blauen Flagge der italienischen Foundatio for Environmental Education. Besonders der Sandstrand, der sich über eine Länge von 20 Kilometern erstreckt,  hat es den Urlaubern angetan.

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Und auch die Lagune ist einen Besuch wert, wo man viele Vogel- und Fischarten beobachten oder die alten Fischerhütten entdecken kann. Hierher führen zahlreiche Wander- und Radwege und auch eine Besichtigung mit einem Ausflugsschiff ist möglich.

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Es gibt viele Gründe, warum es die Urlauber immer wieder nach Caorle zieht. Da wären die gepflegte Strände, die tollen Einkaufsmöglichkeiten, die berühmten Kochkünste und natürlich auch die wunderbaren Hotels. Die Zeiten in denen es zum Frühstück nur trockenes Gebäck samt Butter und Marmelade gab, sind längstens vorbei. Der Tag beginnt in vielen Hotels bereits mit einem üppigen Frühstücksbuffet. Und wer die Kochkünste der Italiener kennt, der weiß, dass es dann den ganzen Tag mit den verschiedensten Schmankerln so weiter geht.

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Etwa im Hotel Marina Palace**** in Caorle. Besonders die Wiener kennen dieses Haus und kommen begeistert jedes Jahr wieder zurück. Das Haus liegt in einem kleinen Pinienwald, an der Standpromenade Lungomare Trieste am Ortsrand von Caorle, ca. 400 m vom historischen Stadtzentrum entfernt. Nach seiner Renovierung im vorigen Jahr gilt das Marina als die schönste Hotelanlage in Caorle. Es verfügt über eine Wellness- und Fitnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Indoorpool, einem Indoorkinderclub, Kinderspielplatz, Tischtennistischen und natürlich einem Fahrradverleih. Der gepflegte Privatstrand lädt zu einem sonnigen Tag am Meer ein, genügend Liegen warten schon auf die Gäste. Natürlich gibt es auch einen Outdoorpool und einem Plantschbecken für Kleinkinder. Die Zimmer sind nicht nur wunderschön, sondern verfügen auch über eine Klimaanlage und natürlich WLAN. Berühmt war das Marina in Caorle immer schon für sein Speisenangebot. Daran hat sich nichts geändert. Die Gäste sind nach wie vor begeistert vom umfangreichen Angebot an landestypischer und internationaler Küche. Gewählt werden kann zwischen Unterkunft mit Frühstück oder Halbpension.