Alles Oper

Alles Oper

Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wenn im Anschluss an die Ballettvorstellung von Schwanensee am 25. Februar alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 28. Februar 2019 zum 63. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt.

Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Hochkarätig besetzt ist das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm. Es singt – zum dritten Mal am Wiener Opernball – Starsopranistin KS Anna Netrebko und – zum ersten Mal bei der Opernballeröffnung – Yusif Eyvazov, es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Marco Armiliato, das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Witolf Werner, sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri. Es tanzt das Wiener Staatsballett – mit den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato und Solotänzer Jakob Feyferlik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper.

 

Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Vladimir Shirokov
Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Vladimir Shirokov

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum ersten Mal zeichnet die oberösterreichische Tanzschule Santner für die Choreographie der Eröffnungspaare verantwortlich.

Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Die Damenspende 2019 beinhaltet einen funkelnden Bottle Topper von Swarovski – Atelier Swarovski Home by Aldo Bakker, ein Lanybook in exklusivem Wiener Opernball-Design, eine Wiener Opernball-Edition handgemachter Zuckerl der Zuckerlwerkstatt sowie eine Geschenkbox mit einem Pflegeserum und Gutschein von Yuvell by Croma.

Die Herrenspende besteht aus einem von Hand genähten Frack-Stecktuch von der Wiener Hemdenmanufaktur Gino Venturini, dem Opernball-Gulaschgewürz von Sonnentor, einem Schuhlöffel aus Kalbsleder von Ludwig Reiter, der Falstaff-Sonderausgabe zum Wiener Opernball 2019 sowie dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „Bel Canto“ mit den 150 bedeutendsten Sängerinnen und Sängern aus 150 Jahren Opernhaus am Ring.

Guerlain und der Steinmetz-Bundy Privatsalon richten im Dirigentenzimmer (Erdgeschoß) wieder ein Boudoir ein, wo allen Ballgästen VisagistInnen und StylistInnen die gesamte Ballnacht unentgeltlich zur Verfügung stehen. Während der ganzen Ballnacht stehen in einer Damensologarderobe (1. Stock) fachkundige Schneiderinnen und Schneider der Wiener Staatsoper für kleine und größere kleidertechnische Notfälle zur Verfügung. Ebenso sind Schuhmacher der ART for ART Theaterservice GmbH bei Notfällen rund ums Schuhwerk zur Stelle. Mehrere Fotografen von Foto Fayer können auf der Feststiege, im Foto-Studio (in der Damensologarderobe) sowie im Foto-Atelier (im Annex des Marmorsaals) von den Ballgästen für Fotowünsche in Anspruch genommen werden.

Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Rund um den Opernball gibt es wieder mehrere Aktivitäten für einen guten Zweck. Der Reinerlös aller Initiativen geht auch 2019 zu gleichen Teilen an zwei Organisationen: an die Gruft der Caritas Wien und an Superar:

Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied KS Benedikt Kobel hat für den Wiener Opernball ein Postkartenset mit Opernmotiven als Benefizspende gestaltet, das aufgeteilt auf drei Jahre ein Opern-Alphabet abbildet. Das dritte und letzte Set umfasst 2019 die Buchstaben R bis Z. Opernfreunde und solche, die es werden wollen, können raten, welches Stück dargestellt wird, die Auflösung gibt es auf der Rückseite. Die Opern X und Y können in einem Jubiläumsrätsel anlässlich „150 Jahre Opernhaus am Ring“ erraten und auf einer eigens gestalteten Karte samt Geburtstagswunsch an die Wiener Staatsoper zurückgeschickt werden – unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort wird eine Originalzeichnung von KS Benedikt Kobel verlost.

Die Benefizpostkarten sind ab 16. Jänner 2019 im Arcadia Opera Shop, beim Publikumsdienst in der Wiener Staatsoper und bei der Information in der Kassenhalle der Bundestheater (Operngasse 2, 1010 Wien) sowie bei der Opernball-Generalprobe und am Opernballabend gegen eine Mindestspende von € 10,- (1 Postkartenset) bzw. € 15,- (2 Postkartensets) und € 20,- (3 Postkartensets) erhältlich. Der Druck wird dankenswerterweise von der Druckerei Walla ermöglicht und finanziert.

Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen der Obdachlosenhilfe der Caritas zugute – die Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen eine Gewinnkarte, die man im Casino am Wiener Opernball gegen Promotionjetons eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden von Arthur Arbesser gestaltete und von Living Deluxe gespendete Fächer (solange der Vorrat reicht); Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung (solange der Vorrat reicht) und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Am 28. Februar findet der 63. Wiener Opernball nach dem 2. Weltkrieg statt © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn