Hitzeschock im Schlafzimmer

Hitzeschock im Schlafzimmer

Schlafen kann im Sommer leicht zur Qual werden © pixabay.com
Schlafen kann im Sommer leicht zur Qual werden © pixabay.com

Geht es Euch im Sommer auch so wie mir? Im Schlafzimmer steht die Luft, der Körper klebt – nächtliche Hitze erschwert das Einschlafen. Jetzt droht ein Hitzeschock. Dabei müssen Herz und Kreislauf bei hohen Temperaturen zusätzliche Arbeit leisten, um den Körper vor Überhitzung zu schützen. Wenn die lauwarme Dusche vor dem Zubettgehen nicht mehr wirkt, ist es Zeit, das Schlafzimmer hitzefrei und damit wieder zum Wohlfühlort zu gestalten.

DIREKTE SONNENEINSTRAHLUNG MINIMIEREN. Direkte Sonneneinstrahlung im Schlafzimmer am Morgen lässt uns schon schwitzend aufwachen. „Um dies zu vermeiden, investiert man im Hochsommer in blickdichten Sichtschutz, wie etwa Blackout-Vorhänge, oder auch modische Plissees, die – tagsüber zugezogen – vor Hitze im Schlafzimmer schützen“, so Renate Huber. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bringt, wo möglich, an der Außenseite des Fensters Jalousien an.

KÜHLENDE MATERIALIEN EINSETZEN. Bei Höchsttemperaturen wirken wir der Hitze durch Materialien mit guten feuchtigkeitstransportierenden Eigenschaften entgegen: „Nackt ohne Zudecke zu schlafen ist kontraproduktiv! Eine Bedeckung aus leichtem atmungsaktiven Stoff ist am besten! Je schneller die Stoffe in unserem Bett Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren und diese in die Luft abgeben, desto kühlender der Effekt“, so Renate Huber, die Produktmanagerin von Betten Reiter. „Zum Einsatz kommen im Sommer vorwiegend Naturmaterialien wie Seide, Satin, Leinen und Baumwolle mit kühler Haptik, aber auch hochwertige Kunstfasern mit Cool Touch-Effekt sind dazu in der Lage, die Körpertemperatur um ein halbes Grad zu senken“, fährt die Expertin fort. Gänzlich ohne Bettdecke zu schlafen, ist bei großer Hitze ebenfalls nicht von Vorteil. „Ohne Decke ist keine Feuchtigkeitsaufnahme gegeben. Sinnvoller ist es, im Sommer zu sehr dünnen Daunenbettdecken mit Füllungen im Grammbereich oder Decken aus natürlichen Zellulosefasern mit thermoregulierenden Eigenschaften zu greifen. Auch dünne Piqué- und Frotteedecken, wie man sie aus der Urlaubsunterkunft kennt, sind durchaus zu empfehlen“, so Renate Huber.

Renate Huber, die Produktmanagerin von BETTEN REITER © BETTEN REITER
Renate Huber, die Produktmanagerin von BETTEN REITER © BETTEN REITER

DAS AUGE SCHLÄFT MIT. Erwiesen wirken auch kühle optische Sinneseindrücke kühlend auf uns. „Kühle Farben wie etwa pastellige Blau-Nuancen stimulieren den Geist und wirken dementsprechend physiologisch kühlend auf unseren Körper“, führt Renate Huber aus.

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