Seerosen-Wellness und Slow Tourism in Bad Hévíz

Seerosen-Wellness und Slow Tourism in Bad Hévíz

© Bad Heviz

Eintauchen in das Heilwasser des größten Thermalsees der Welt, die Kuranwendungen auf sich wirken lassen – aber auch die typische ungarische Gastfreundschaft: 84 Prozent der Kurgäste schwören auf den Erfolg der Traditionellen Hévízer Heilmethoden in Ungarns bekanntestem Kurort.

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Kuren seit 225 Jahren in Bad Hévíz: Graf György Festetics begründete 1795 die Kur in Bad Hévíz, indem er Badehäuser am weltweit größten Thermalsee errichten ließ. Die Wassermenge des 38,5 m tiefen Heilsees tauscht sich innerhalb von nur 72 Stunden komplett aus. Im Sommer erreicht die Wassertemperatur wohlige 35 Grad, im Winter angenehme 24 Grad. Das Bad Hévízer Heilwasser ist reich an Schwefelwasserstoff sowie Kohlensäure und ideal bei Problemen mit dem Stütz- und Bewegungsapparat.

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Eine Kur in Bad Hévíz ist sinnvoll bei Rücken- und Wirbelsäulenschmerzen, Gelenkverschleiß, Verkalkungen, Muskel- und Sehnenproblemen. Aber auch in der Rehabilitation nach rheumatologisch-orthopädischen Operationen und Verletzungen, rheumatischen Erkrankungen, der Prävention und bei Sportverletzungen bewähren sich die Anwendungen der Bad Hévízer Heilmethode. Badekuren im zertifizierten Heilwasser haben vor allem in Kombination mit den weiteren Traditionellen Hévízer Heilmethoden eine hohe Erfolgsquote.

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Zu diesen zählen Heilschlammpackungen und -bäder sowie Gewichtsbäder. Ergänzend dazu werden Heilmassagen, Bewegungs-, Physio- und Hydrotherapien sowie Trinkkuren verordnet. Die langfristige Wirkung der Bad Hévízer Heilverfahren bestätigen neue medizinische Forschungen und unzählige geheilte Kurgäste.

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Fischsuppe, Letsho, gefüllte Paprika, Gulyás oder Pörkölt – das schmeckt am besten, wenn es aus Original-Zutaten aus der Region zubereitet wird. Ebenso die vegetarischen Zalaer Spezialitäten Dödölle oder Tócsi. Dazu passen die feurigen, ungarischen Weine, deren Trauben auf den fruchtbaren Basalt- und Sandsteinböden rings um Bad Hévíz und dem Westbalaton besonders gut gedeihen. Im Heurigenviertel Egregy bieten sich kleine Weinkeller für Verkostungen der charakterstarken Weine an.

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Bad Hévíz ist ein typisches Reiseziel für den „Slow Tourism“, einer alternativen Form des Reisens, die auf Langsamkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Dazu gehört auch, die Natur, die Umgebung, die regionale Kultur und Küche bewusst und mit allen Sinnen zu entdecken. Wer ungarische Spezialitäten direkt beim Erzeuger einkaufen möchte, hat dreimal die Woche beim Bauernmarkt von Bad Hévíz dazu Gelegenheit. Mangaliza-Speck, Käse, eingelegtes Gemüse oder ungarische Süßspeisen lassen sich dort erstehen.

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