Der deutsche Getränkehersteller fritz-kola erweitert ab Mitte Juni 2026 sein Sortiment um zwei Sorten in der 0,33l Alu-Dose. Damit ergänzt das Unternehmen seine bestehende Mehrwegstrategie um eine zusätzliche, pfandbasierte Verpackungslösung, die besonders für mobile Anlässe wie Festivals, Konzerte oder den Convenience-Bereich gedacht ist.
Die Glasmehrwegflasche bleibt dabei weiterhin das zentrale Fundament der Marke. Die neue Dose soll jene Nutzungssituationen abdecken, in denen Gewicht, Bruchsicherheit oder Flexibilität eine größere Rolle spielen. Gleichzeitig verweist fritz-kola auf die hohen Rücklaufquoten im österreichischen Pfandsystem und sieht die Dose als sinnvolle Ergänzung innerhalb eines funktionierenden Kreislaufsystems.
Ab Juni 2026 sind die Sorten fritz-kola original und fritz-kola super zero sowohl in der klassischen Mehrwegflasche als auch in der recycelbaren Alu-Dose erhältlich. Das Unternehmen betont, dass es sich dabei nicht um einen Strategiewechsel, sondern um eine Erweiterung bestehender Kreislaufmodelle handelt.
Zugleich spricht sich fritz-kola für ein einheitliches Pfandsystem in der gesamten EU aus, um Recycling- und Rücklaufprozesse weiter zu vereinheitlichen und zu verbessern. Österreich wird dabei als Vorbild genannt, wo bereits im ersten Jahr nach Einführung des Einwegpfands eine Rücklaufquote von über 81 Prozent erreicht wurde.
Die Dose wird dort eingesetzt, wo sie ökologische und logistische Vorteile bietet – eingebettet in bestehende oder entstehende Pfandsysteme. Für fritz-kola bleibt die konsequente Förderung von Mehrweg- und Recyclingkreisläufen weiterhin zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie.
