Schon beim Eintreffen war spürbar, dass die Schülerinnen und Schüler dieses Kräftemessen unbedingt für sich entscheiden wollten. Konzentriert wurde vorbereitet, gewürzt und angerichtet, während auf der anderen Seite ihre Lehrkräfte mit viel Erfahrung und Gelassenheit dagegenhielten. Doch genau diese Mischung machte den besonderen Reiz des Nachmittags aus: Hier standen nicht Noten oder Unterricht im Mittelpunkt, sondern Leidenschaft, Kreativität und gemeinsames Engagement für eine gute Sache.
Mitten im Geschehen: ORF-Fernsehkoch und Haubenkoch Robert Letz sowie Haubenkoch Walter Leidenfrost, die sich dem Wettbewerb mit sichtbarer Freude stellten. Unterstützt wurden die Nachwuchstalente von Spitzenkoch Heinz Hanner, der den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Tipps mit auf den Weg gab.
Als die fertigen Kreationen schließlich vor der prominent besetzten Jury landeten, wurde es spannend. Bewertet wurde nicht nur der Geschmack, sondern auch die Präsentation und die Ideen hinter den Gerichten. Die Entscheidung fiel der Jury sichtbar schwer. Umso größer war der Jubel, als feststand, dass die Schülerinnen und Schüler die Herausforderung für sich entschieden hatten.
Besonders schön war zu beobachten, wie stolz die Lehrkräfte auf ihre Schützlinge reagierten. Statt über die Niederlage zu hadern, überwog die Freude über die Leistung des Nachwuchses. Genau das machte den Geist dieser Veranstaltung aus: gegenseitiger Respekt, Förderung junger Talente und die Freude daran, Erfolge gemeinsam zu feiern.
Neben dem Wettbewerb stand vor allem der karitative Gedanke im Mittelpunkt. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Lichtblickhof zugute, der Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen begleitet und unterstützt. So wurde aus einem Grillwettbewerb weit mehr als nur ein kulinarisches Event.
Zwischen rauchenden Grillern, begeisterten Gästen und vielen lachenden Gesichtern zeigte sich an diesem Tag eindrucksvoll, wie gut soziales Engagement, Ausbildung und Genuss zusammenpassen. Und eines wurde dabei ganz deutlich: Manchmal sind die Schüler ihren Lehrern tatsächlich einen kleinen Schritt voraus – zumindest am Grill.
