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Marchfelderhof

Künstler-Neujahrsempfang im Marchfelderhof am 07.01.2026 - © Conny de Beauclair

Manchmal gibt es Abende, an denen selbst die Szene-Lokale Wiens kurz den Atem anhalten müssen. „Heute werden wohl einige Tische leer bleiben“, schmunzelte Marchfelderhof-Hausherr Peter Großmann – und er sollte recht behalten. Der traditionelle Künstler-Neujahrsempfang vor den Toren Wiens zog auch heuer wieder alles an, was Rang, Namen und Lust auf einen stilvollen Jahresauftakt hatte.

Ein Gastgeber mit Bühne, Charme und Ohrwürmern

Unter der Patronanz von Andy Lee Lang verwandelte sich der Marchfelderhof in Deutsch-Wagram einmal mehr in einen Treffpunkt der Wiener Kultur- und Künstlerszene. Der Musiker begrüßte Freunde, Weggefährten und Kolleginnen mit jener Mischung aus Herzlichkeit und Showtalent, die diesen Abend längst zu einer Institution gemacht hat. Angeführt von Birgit Sarata ließ sich ein illustres Publikum dieses gesellschaftliche Fixdatum nicht entgehen. Theaterprinzipal Peter Hofbauer war ebenso unter den Gästen wie die Kabarettisten Gernot Haas, Flo und Wisch sowie Dieter Chmelar. Schauspielerinnen und Schauspieler wie Susanne Hirschler sowie Marcus und Leila Strahl mischten sich entspannt unter die Runde.

 

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Ein Programm, das keine Wünsche offenließ

Andy Lee Lang zog musikalisch alle Register. „Da müssen sich die Eurovision-Macher warm anziehen“, grinste Niddl, während auf der Bühne ein Programmhöhepunkt den nächsten jagte. Neben dem Gastgeber sorgten Christl Prager, Werner Auer, Gary Lux, Willi Dussmann, Birgit Denk und Peter Kern für Begeisterung. Besonders gefeiert wurde Lucas Fendrich, der sein viel umjubeltes Debüt auf der Marchfelderhof-Bühne gab und eigens ein Neujahrslied präsentierte, das sofort hängen blieb.

Gesellschaftlicher Mix mit Seltenheitswert

„So einen Gästemix gibt’s wirklich nur hier“, meinte Jazz Gitti – und genoss den Abend gemeinsam mit Martina und Werner Fasslabend, Christian Mucha, Barbara Helfgott, den Spitzenköchen Heinz Hanner und Robert Letz, Christine Lugner, Beatrice Turin sowie Tony Wegas. Letzterer wurde nach längerer Krankheit erstmals wieder öffentlich gesehen und besonders herzlich willkommen geheißen. Es war einer dieser Momente, in denen man spürt, dass dieser Empfang mehr ist als ein gesellschaftliches Stelldichein.

© Conny de Beauclair

Kulinarik, die man nicht isst, sondern feiert

Auch kulinarisch wurde nicht gekleckert, sondern zelebriert. Flusskrebssalat mit Papaya eröffnete den Reigen, gefolgt von einer feinen Hokkaido-Melange, zarten Barbarie-Entenbrüstchen und Topfen-Obersnockerln, die selbst die standhaftesten Diätpläne ins Wanken brachten. Ein Neujahrsdinner, das man nicht vergisst.

Gespräche, Projekte und ein Glas zu viel – oder genau richtig

„Wir alle lieben diesen Abend“, schwärmte Charity-Lady Yvonne Rueff. Nach den Feiertagen sei es einfach wohltuend, in entspannter Atmosphäre zurückzublicken, zu plaudern und neue Ideen für das kommende Jahr zu spinnen. Eigentlich stand der Dry January vor der Tür, doch dem frischen 2025er von Promiwinzerin Katharina Baumgartner konnte dann doch kaum jemand widerstehen. So wurde bis weit nach Mitternacht getanzt, gelacht und zu Andy Lee Langs musikalischer Reise „von der Donau bis zum Mississippi“ auf ein hoffentlich friedliches und erfolgreiches Jahr angestoßen.

© Conny de Beauclair

Ein Abend, der bleibt

Mitgefeiert, mitgetanzt und mitgenossen haben unter anderem Sissy Boran, Hans Ecker, Günter Kunz-Hager, Andy Marek, Alexander Rüdiger, Jimmy Schlager, Alexander Schneller-Pikard, Herbert Schöndorfer, Patrick Seebauer und Landtagspräsident Karl Wilfing. Ein Abend, der zeigt, warum der Künstler-Neujahrsempfang im Marchfelderhof Jahr für Jahr genau dort seinen Platz hat: im Herzen der Szene – und ein kleines Stück darüber hinaus.

© Alex List

Im Marchfelderhof in Deutsch Wagram versammelten sich die wohl charmantesten Glücksbringer des Landes – und sorgten für ein regelrechtes Feuerwerk an positiver Stimmung. Hausherr Peter Großmann ließ es sich nicht nehmen, den Anlass gebührend zu feiern und lud prominente Glücksboten ein, um allen Österreicherinnen und Österreichern symbolisch alles Gute für 2026 zu wünschen.

Ganz vorne mit dabei: Mister „Money Maker“ Alexander J. Rüdiger. Der personifizierte Glücks- und Geldbringer weiß als einstiger Kochlehrling des Hauses genau, welche Zutaten es für wahres Glück braucht. Gerade zum Jahreswechsel zählen Glück, Gesundheit und Erfolg – oft begleitet von klassischen Symbolen wie Kleeblättern, Rauchfangkehrern, Hufeisen oder Schweinchen. Und natürlich auch von der Hoffnung auf neue Chancen, mehr Freude, Liebe und weniger Sorgen.

Ebenso anwesend war die Grande Dame des österreichischen Bühnenhumors, Edith Leyrer – schließlich ist Lachen die beste Medizin. Einen echten Glückskäfer brachte Rüdigers Frau Romana Schrey mit, während Stimmungsmacher Alex List als DJ und Fotograf für die richtige Partyatmosphäre sorgte. Auch Bürgermeister Markus Mentl-Weigl war vor Ort, begleitet von einem Rauchfangkehrermeister aus der lokalen Zunft von Jakob Kolm.

Was die Glücksbringer verband, war die Begeisterung der Gäste: Sie stürmten regelrecht auf die prominenten Glücksbotschafter zu, um sie zu berühren und ein Stück ihres Glücks abzubekommen.

Für viele wird im kommenden Jahr neben Gesundheit und Liebe vor allem das Glück in Geldfragen eine besondere Rolle spielen. Und so bleibt Mister „Money Maker“ wohl weiterhin ein gefragter Gast – nicht nur im Marchfelderhof, sondern überall dort, wo gute Wünsche und positive Energie zählen.

Künstler-Martini-Ganselessen im Marchfelderhof am 04.11.2025 - © Conny de Beauclair

Wenn die Blätter fallen und das Marchfeld in goldenes Licht getaucht ist, wird es im legendären Marchfelderhof besonders festlich: Dann heißt es wieder „Gans charmant, Gans musikalisch“ – das traditionelle Künstler-Martiniganslessen, zu dem Hausherr Peter Großmann jedes Jahr die Wiener Society bittet.

Auch diesmal folgte die Prominenz mit sichtlicher Vorfreude dem Ruf des Hauses – allen voran Musiklegende Jazz Gitti, die im wahrsten Sinne des Wortes den Gänsemarsch anführte. Dicht dahinter: Volksschauspieler Gerhard Ernst, Entertainer Andy Lee Lang, Schauspieler Stephan Paryla-Raky und Society-Lady Christina Lugner, die dem goldbraunen Gansl gemeinsam huldigten.

Künstler-Martini-Ganselessen im Marchfelderhof am 04.11.2025 – © Conny de Beauclair

Charmant durch den Abend führte Alexander Rüdiger, der einst als Kochlehrling im Marchfelderhof begann und nun als Entertainer mit Schmäh und Geschichten rund um den heiligen Martin begeisterte. Zwischen Gänselebermousse mit Kürbis-Chutney und duftender Ganslsuppe sorgten musikalische Gäste wie Gernot und Stella Kranner sowie Berny Schremmer für echte Gänsehautmomente – mit Klassikern von ABBA bis zu den Bambis.

Besonders sentimental wurde es, als „Angie“ an den großen Hit der Bambis erinnerte, der vor genau 60 Jahren erschien. DJ Ostkurve alias Günter Kunz-Hager, bekannt für seinen Ambros-Remix „Es lebe der Zentralfriedhof“ mit über 44 Millionen YouTube-Klicks, versprach augenzwinkernd: „Aus dem Song kann man ja wieder was machen!“

Künstler-Martini-Ganselessen im Marchfelderhof am 04.11.2025 – © Conny de Beauclair

Unter den Gästen wurde herzlich gelacht, geschmaust und angestoßen – mit dabei: Opernsänger Thomas Weinhappel, Bestsellerautor Clemens Trischler, Regisseur Marcus Strahl mit Gattin Leila, Stargeigerin Barbara Helfgott, sowie die Haubenköche Heinz Hanner, Robert Letz und Manfred Buchinger, die sich einig waren: „Bis zur nächsten Ganslzeit dauert’s uns einfach zu lang!“

Doch ans Heimgehen dachte noch keiner. Spontan griffen „Die 3“ – Herbert Frei, Mike Korner und Alexander Klement – mit Gary Howard zur Gitarre und machten aus dem Gobelinsaal ein stimmungsvolles Wohnzimmer. Mit Liedern wie „Only You“, „Weilst mei Freind bist“ und einer unplugged-Version von „Schifoan“ sangen sie sich direkt in die Herzen der Gäste.

Unter ihnen: Jacqueline Lugner, Nikolas Fortelni, Gary Lux, Sandra Bleidt, Sissy Boran und Markus Mentl-Weigl – sie alle summten beschwingt auf dem Heimweg:
„I am from Austria …“

© Robert Knotz

Es war ein Abend voller Lachen, Erinnerungen und Musik – ganz so, wie man es von ihm kennt. Andy Lee Lang, Österreichs charmantester Rock’n’Roll-Entertainer, ließ im Marchfelderhof die vergangenen Monate Revue passieren – und feierte gleich drei runde Geburtstage in einer launigen Familienrunde.

„Es war ein Sommer wie damals“, schwärmt Andy, der mit unerschütterlicher Energie von Bühne zu Bühne tourt, als gäbe es kein Morgen. Nach den schwierigen Jahren der Pandemie, in denen leere Säle und abgesagte Shows zur Geduldsprobe wurden, ist der Vollblutmusiker wieder in seinem Element: ausverkaufte Vorstellungen, strahlendes Publikum, Applaus, der unter die Haut geht.

Ob mit seiner Band, gemeinsam mit Bühnenfreund Werner Auer, auf der Sommerbühne in Weitra oder aktuell im Wiener Metropol, wo er mit „Liebesgeschichten und Heiratssachen“ für Begeisterung sorgt – Andy Lee Lang ist wieder on fire!

Doch selbst ein Vollblut-Entertainer braucht zwischendurch eine kleine Verschnaufpause. „Es war gar nicht so leicht, einen freien Tag zu finden“, lacht Andy, während er im Kreise seiner Familie auf einen ganz besonderen Anlass anstößt. Im Juli wurde er 60, doch erst jetzt war Zeit für das große Familien-Feierabendessen im traditionsreichen Marchfelderhof.

Und wie es sich für die Familie Lang gehört, blieb es nicht bei einem einzigen Jubiläum: Mama Lang feierte ihren 80er, Papa Lang seinen 86er – macht zusammen 256 Jahre LANG – LANG – LANG!
„The best son ever“, schmunzelt Andy und hebt das Glas auf seine Eltern.

Bei so viel Herzlichkeit durfte natürlich auch der kulinarische Rahmen nicht fehlen: Küchenchef Christian Langer servierte die ersten Gansln der Saison, und Hausherr Peter Großmann krönte den Abend mit einer Nougat-Schoko-Geburtstagstorte, die fast zu schön zum Anschneiden war.

„Ich liebe den Trubel meiner Shows und Theaterabende“, sagt Andy, „aber genauso freue ich mich auf solche Abende wie diesen – gemütlich, privat, herzlich.“
Ein rundum gelungenes Familienfest – ganz im Takt des Lebensgefühls, das Andy Lee Lang seit Jahrzehnten auf die Bühne bringt: voller Rhythmus, Charme und Herz.

MAGIC CHRISTIAN © Monika Fellner

Wenn ein Magier wie MAGIC CHRISTIAN Geburtstag feiert, dann natürlich nicht einfach so – sondern mit einem Augenzwinkern, einem Zauberspruch und jeder Menge Herzenswärme. Der Doyen der österreichischen Magier fand nun endlich Zeit, seinen 80. Geburtstag gebührend zu zelebrieren – gemeinsam mit Freunden, Familie und Weggefährten im legendären Marchfelderhof.

„Im Sommer war ich so stark ausgelastet und jagte von einem Auftritt zum nächsten“, erzählte der charmante Zaubermeister mit einem Lächeln, das verriet, wie sehr er seine Kunst liebt. Und man spürte sofort: Dieser Mann lebt für die Magie – sie ist Teil seiner Seele.

Peter Großmann, Christa Kummer, Benno Schollum und Eleanor, Magic Christian © Monika Fellner

Mit einem fröhlichen „Hokus Pokus Simsalabim“ ließ MAGIC CHRISTIAN seine Gäste wie durch Zauberhand im festlich geschmückten Marchfelderhof erscheinen, wo Gastgeber Peter Grossmann und Küchenchef Christian Langer bereits alles vorbereitet hatten. Serviert wurde ein köstlicher gespickter Wildschweinbraten mit Zweigelt-Rotkraut, karamellisierten Maroni und Erdäpfelknödeln – ein Festmahl, das die Sinne verführte. Dazu reichte Katharina Baumgartner einen frischen, süffigen Sturm – perfekt für diesen herbstlich-magischen Abend.

Doch der größte Zauber lag, wie immer, in den Momenten selbst. Zwischen Lachen, Erinnerungen und funkelnden Augen wurde viel erzählt, gestaunt und herzlich gelacht. Und natürlich ließ sich der gefeierte Illusionist nicht lange bitten: Nach dem Essen verwandelte er den Saal in eine Bühne voller Magie. Mit flinken Händen und schelmischem Blick entführte er seine Gäste in eine Welt, in der das Unmögliche möglich scheint.

Benno Schollum, Christa Kummer, Magic Christian © Monika Fellner

Opernsänger Benno Schollum, Ex-Nationalratsabgeordneter Günter Stummvoll und Ex-OBI-Geschäftsführer Peter Langer versuchten neugierig, den raffinierten Tricks auf die Spur zu kommen – doch vergeblich. „Es geht alles so schnell – und sieht wirklich wie Zauberei aus!“, staunte Wetter-Lady Christa Kummer, die (trotz High Heels) begeistert aufsprang und applaudierte.

Zum süßen Finale zauberte Hausherr Peter Grossmann eine gewaltige Schoko-Weintrauben-Krokant-Torte hervor – ein köstliches Kunstwerk, das die Damenwelt zum Strahlen brachte und den Abend würdevoll abrundete.

Peter Großmann, Christa Kummer © Monika Fellner

Ein Abend voller Zauber, Lachen und Herzlichkeit – ganz so, wie man es sich für einen Mann wünscht, der sein Leben der Magie gewidmet hat. MAGIC CHRISTIAN, der große Gentleman unter den Magiern, hat gezeigt: Echte Magie besteht nicht nur in Tricks – sondern in der Freude, die man schenkt.

Peter Großmann, Reinhold Bilgeri © Artist Backoffice Music

Bilgeri, längst eine Legende der österreichischen Rock- und Popszene, hat seine künstlerische Bandbreite in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erweitert. Als international gefeierter Filmemacher, Drehbuchautor und Literat wurde er mit Preisen überhäuft – ein Mann, der auf vielen Bühnen zuhause ist. Doch trotz aller Vielseitigkeit: Die Musik bleibt sein Herzblut.

Genau deshalb lud ihn seine Managerin Gabi Krieger-Wolf (Artist Backoffice Music) gemeinsam mit Günter Kunz, besser bekannt als DJ Ostkurve, zu einem besonderen Get-together in den Marchfelderhof ein. Ziel war es, Klassiker wie „Some Girls are Ladies“, „Video Life“ oder „Love is Free“ in frischem Soundgewand neu aufleben zu lassen.

Günter Kunz, Reinhold Bilgeri, Peter Großmann © Artist Backoffice Music

Genaueres wollte man vor Ort noch nicht verraten. „Aber wer weiß: Vielleicht erklingt schon nächstes Jahr auf den Beach-Hotspots von Ibiza, Mykonos oder Mauritius ein neuer, junger-alter Bilgeri-Sound als DER Sommerhit 2026 – der bei mir im Marchfelderhof den Grundstein gelegt wurde“, schmunzelt Hausherr Peter Großmann.

„Es war vor rund 40 Jahren“, erinnert sich der Rockprofessor aus dem Ländle mit einem Lächeln. „Hier an diesem Ort hatte ich eines meiner ersten Dates mit meiner Beatrix“, schwärmt Reinhold Bilgeri, als er im Marchfelderhof auf der Promi-Fotogalerie sein Bild aus jungen Jahren entdeckt. „Im Gegensatz zu mir hat sich Beatrix kaum verändert“, scherzt der smarte 75-Jährige und schwelgt in Erinnerungen an die gute alte Zeit.

 

Lugner Loge mit Peter Grossmann - Marchfelderhof - 06.08.2025 - © Conny de Beauclair

Jahrzehntelang war Richard „Mörtel“ Lugner ein fixer Bestandteil des kulinarischen Lebens im Marchfelderhof – vom Spargelfest über den Gansl- bis hin zum Heringsschmaus. Fast alle seine Besuche – und so manche seiner berühmten Damenbekanntschaften – führten ihn an denselben Ort: seinen Stammplatz im Traditionsrestaurant.

„Er hatte hier seinen Stammplatz – und zwar wortwörtlich! Immer derselbe Tisch, immer dasselbe Strahlen – und das zu Lebzeiten schon wie ein Denkmal“, erinnert sich Peter Grossmann.

Nun wurde Lugner eine besondere Ehre zuteil: die „Lugner-Loge“, prominent platziert neben dem Erinnerungstisch des Marchfelderhof-Erfinders Gerhard Bocek.

© Conny de Beauclair

Eine Hommage, die Herz und Humor vereint: Skulpturen, Karikaturen, Schriftstücke und unzählige Fotos erzählen von einem Mann, der nicht nur Einkaufszentren, sondern auch Society-Geschichten baute – und sich dabei stets neu erfand. Über der Loge schwebt stilecht ein „Himmel voller Zylinder“ – eine charmante Anspielung auf Lugners Markenzeichen.

„Dass sein Tisch direkt neben dem Bocek-Ehrenplatz steht, kann kein Zufall sein“, so Grossmann. „Beide – Bocek und Lugner – waren Pioniere mit Plan, Macher mit Mut und Strategen mit Stil.“

Mit der Lugner-Loge bleibt der Wiener Baulöwe für Gäste und Freunde präsent. „Ich freue mich, dass Richard Lugner bei uns weiterlebt – als Teil unserer Geschichte, als Teil unseres Hauses. Vergessen wird er bei uns garantiert nie“, betont Grossmann.

Marcus Strahl, Reinhard Nowak, Leila Strahl, Verena Scheitz, Georg Kusztrich, (hinten) Peter Großmann © Conny de Beauclair

Peter Grossmanns Marchfelderhof verwandelte sich kürzlich zur Festspielbühne, als Künstlerinnen und Künstler aus ganz Österreich zusammenkamen, um Marcus Strahl zu ehren – und das mit gutem Grund!

 

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„Wann schläft dieser Mensch eigentlich?“, staunte Schauspielkollegin und Kabarettistin Gabriela Benesch, denn Marcus Strahl steht seit 40 Jahren auf der Bühne, leitete 30 Jahre Regie, führt seit 25 Jahren die „Neue Bühne Wien“ und inszeniert heuer zum 20. Mal die Wachauer Festspiele – seine 200. Theaterproduktion. Ein wahrhaft beeindruckendes Lebenswerk.

Monika Ballwein, Tamara Trojani, Maya Hakvoort © Conny de Beauclair

Trotz Urlaubszeit und Sommertheaterstress pilgerten Weggefährten zum Marchfelderhof – ein deutliches Zeichen der Wertschätzung, wie Musical-Queen Maya Hakvoort betonte. Bei sommerlichem Festmenü von Küchenchef Christian Langer genossen die Gäste u. a. Paradeis-Kaltschale mit Basilikum-Pesto und ein Mariandl-Parfait, das selbst der Venus ein Lächeln entlockt hätte.

Musikalische Highlights boten Nik Raspotnik mit Ausschnitten aus seiner Peter Alexander Show sowie Andy Lee Lang und Werner Auer mit einem spritzigen „Best of Sommerhits“. Der Applaus hallte wohl noch am Donauufer nach.

Christina Lugner, Edith Leyrer © Conny de Beauclair

Zwischen den Auftritten erzählten Monika Ballwein, Susanna Hirschler, Edith Leyrer, Ramesh Nair und viele mehr amüsante Anekdoten von Sommerbühnen – ein echtes Lachfeuerwerk.

Zu den prominenten Gästen zählten Bundesminister a.D. Werner Fasslabend mit Gattin Martina, Stephan Paryla-Raky, Sängerin Tamara Trojani mit Konstantin Schenk und viele weitere Festspielbegeisterte. Welche Produktion ihr Favorit ist, bleibt jedoch streng geheim. Als der Abend fortschritt, sorgten Georg Hasenzagl, Daniela Lehner und Werner Auer mit einem mitreißenden Medley dafür, dass die Kronleuchter des Marchfelderhofs fast wackelten.

Andy Lee Lang, Werner Auer © Conny de Beauclair

Mit dabei beim fröhlichen Festgelage war eine illustre Gästeliste aus Kulturbetrieb, Gesellschaft und Kunst: Leila Strahl, Christina Lugner, Erich Furrer, Gary Lux, Robert Letz, Gerhard Dorfer, Judith Rumpf, Michaela Ehrenstein, Michael Mittermeir und viele mehr.

Goldener Spargel für Otto Retzer & Sterne-Koch Thomas Bühner im Marchfelderhof am 03.06.2025 © Conny de Beauclair

Wenn ein deutscher Drei-Sterne-Koch im Marchfeld landet, dann steht Spargel auf dem royalen Speiseplan!
Zum festlichen Höhepunkt der Spargelsaison versammelte sich im stimmungsvoll dekorierten Marchfelderhof die internationale Feinschmeckerwelt: Die „Chaîne des Rôtisseurs“ verlieh den begehrten Goldenen Spargel – und das mit ganz großem Besteck.

 

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Aus Düsseldorf angereist: Thomas Bühner, einer der renommiertesten Köche Europas, vielfach ausgezeichnet und dennoch bescheiden wie ein Gentleman der alten Schule. Vor dem Eingang: Fanfarenklänge von voixBRASS und eine applaudierende Gästeschar. Im Saal: feiner Genuss und große Gefühle.

Die Ehrenpreisübergabe übernahm kein Geringerer als Gourmet-Legende Heinz Hanner, der Bühner für seine „feinsinnige, tiefe und unaufgeregte Küche“ würdigte. Bühner, sichtlich bewegt, sprach über seine Liebe zum Spargel und warf gleich eine neue Idee in den Raum: Mehr Sortenvielfalt für mehr Aroma – und mehr Genuss.

Goldener Spargel für Otto Retzer & Sterne-Koch Thomas Bühner im Marchfelderhof am 03.06.2025 © Conny de Beauclair

Ein zweiter Goldener Spargel ging an Kultregisseur Otto Retzer, dem sein langjähriger Freund Hubert Wallner eine humorvoll-berührende Laudatio widmete. Retzer, erstmals wieder in der Öffentlichkeit, nahm die Ehrung charmant wie eh und je entgegen – und gestand: „Ich könnte 365 Tage im Jahr nur Spargel essen … na gut, 60 tun’s auch.“

© Conny de Beauclair

Das festliche Menü von Küchenchef Christian Langer war eine Hommage an das edelste Gemüse der Saison:
Von der Spargel-Cremeschnitte mit Baltiklachs, über Risotto mit Veltliner und Knuspergrammeln, bis zum Spargelparfait auf Scheiterhaufen – begleitet von exzellenten Weinen aus dem Hause Baumgartner.

Das Who’s Who der Society – von Birgit Sarata bis Leo Lugner, von Dieter Chmelar bis Christine Schuberth – feierte mit. Und auf der Bühne glänzten die beiden Stellas: Kranner und die junge Barghouty, die mit nur 16 Jahren das Publikum bis spät in die Nacht verzauberte.

© Conny de Beauclair

„Nur noch 300-mal schlafen, dann wächst er wieder – unser König Spargel!“, scherzte Hausherr Peter Großmann beim Abschied. Ein Abend, wie er schöner nicht sein könnte: genussvoll, elegant, ein Fest für alle Sinne.