Manchmal gibt es Abende, an denen selbst die Szene-Lokale Wiens kurz den Atem anhalten müssen. „Heute werden wohl einige Tische leer bleiben“, schmunzelte Marchfelderhof-Hausherr Peter Großmann – und er sollte recht behalten. Der traditionelle Künstler-Neujahrsempfang vor den Toren Wiens zog auch heuer wieder alles an, was Rang, Namen und Lust auf einen stilvollen Jahresauftakt hatte.
Ein Gastgeber mit Bühne, Charme und Ohrwürmern
Unter der Patronanz von Andy Lee Lang verwandelte sich der Marchfelderhof in Deutsch-Wagram einmal mehr in einen Treffpunkt der Wiener Kultur- und Künstlerszene. Der Musiker begrüßte Freunde, Weggefährten und Kolleginnen mit jener Mischung aus Herzlichkeit und Showtalent, die diesen Abend längst zu einer Institution gemacht hat. Angeführt von Birgit Sarata ließ sich ein illustres Publikum dieses gesellschaftliche Fixdatum nicht entgehen. Theaterprinzipal Peter Hofbauer war ebenso unter den Gästen wie die Kabarettisten Gernot Haas, Flo und Wisch sowie Dieter Chmelar. Schauspielerinnen und Schauspieler wie Susanne Hirschler sowie Marcus und Leila Strahl mischten sich entspannt unter die Runde.
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Ein Programm, das keine Wünsche offenließ
Andy Lee Lang zog musikalisch alle Register. „Da müssen sich die Eurovision-Macher warm anziehen“, grinste Niddl, während auf der Bühne ein Programmhöhepunkt den nächsten jagte. Neben dem Gastgeber sorgten Christl Prager, Werner Auer, Gary Lux, Willi Dussmann, Birgit Denk und Peter Kern für Begeisterung. Besonders gefeiert wurde Lucas Fendrich, der sein viel umjubeltes Debüt auf der Marchfelderhof-Bühne gab und eigens ein Neujahrslied präsentierte, das sofort hängen blieb.
Gesellschaftlicher Mix mit Seltenheitswert
„So einen Gästemix gibt’s wirklich nur hier“, meinte Jazz Gitti – und genoss den Abend gemeinsam mit Martina und Werner Fasslabend, Christian Mucha, Barbara Helfgott, den Spitzenköchen Heinz Hanner und Robert Letz, Christine Lugner, Beatrice Turin sowie Tony Wegas. Letzterer wurde nach längerer Krankheit erstmals wieder öffentlich gesehen und besonders herzlich willkommen geheißen. Es war einer dieser Momente, in denen man spürt, dass dieser Empfang mehr ist als ein gesellschaftliches Stelldichein.

Kulinarik, die man nicht isst, sondern feiert
Auch kulinarisch wurde nicht gekleckert, sondern zelebriert. Flusskrebssalat mit Papaya eröffnete den Reigen, gefolgt von einer feinen Hokkaido-Melange, zarten Barbarie-Entenbrüstchen und Topfen-Obersnockerln, die selbst die standhaftesten Diätpläne ins Wanken brachten. Ein Neujahrsdinner, das man nicht vergisst.
Gespräche, Projekte und ein Glas zu viel – oder genau richtig
„Wir alle lieben diesen Abend“, schwärmte Charity-Lady Yvonne Rueff. Nach den Feiertagen sei es einfach wohltuend, in entspannter Atmosphäre zurückzublicken, zu plaudern und neue Ideen für das kommende Jahr zu spinnen. Eigentlich stand der Dry January vor der Tür, doch dem frischen 2025er von Promiwinzerin Katharina Baumgartner konnte dann doch kaum jemand widerstehen. So wurde bis weit nach Mitternacht getanzt, gelacht und zu Andy Lee Langs musikalischer Reise „von der Donau bis zum Mississippi“ auf ein hoffentlich friedliches und erfolgreiches Jahr angestoßen.

Ein Abend, der bleibt
Mitgefeiert, mitgetanzt und mitgenossen haben unter anderem Sissy Boran, Hans Ecker, Günter Kunz-Hager, Andy Marek, Alexander Rüdiger, Jimmy Schlager, Alexander Schneller-Pikard, Herbert Schöndorfer, Patrick Seebauer und Landtagspräsident Karl Wilfing. Ein Abend, der zeigt, warum der Künstler-Neujahrsempfang im Marchfelderhof Jahr für Jahr genau dort seinen Platz hat: im Herzen der Szene – und ein kleines Stück darüber hinaus.





















