Beim diesjährigen PANNATURA-Frühstück in Am Hof 8 in Wien drehte sich alles um eine besondere Delikatesse der Saison: den Maibock. Unter dem Motto „Die Natur schmecken“ trafen sich Expertinnen und Experten aus Kulinarik, Wissenschaft und Jagd, um über nachhaltige Wildbewirtschaftung, Ernährungstrends und echten Genuss zu sprechen.
Mit dabei waren unter anderem die renommierte Foodtrendforscherin Hanni Rützler, David Simon von PANNATURA sowie Haubenkoch Peter Zinter, der im Zum Gogosch am Bio-Landgut Esterhazy für die Küche verantwortlich ist.
Im Mittelpunkt stand der Maibock als Symbol für den Frühling – und für eine Form der Lebensmittelgewinnung, die im Einklang mit der Natur steht. David Simon betonte die Rolle der Jagd als Instrument zur ökologischen Balance, während Hanni Rützler den Blick auf das Konsumverhalten lenkte: Herkunft, Transparenz und Nachhaltigkeit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wildbret gilt dabei als besonders hochwertig – eiweißreich, fettarm und geprägt von der natürlichen Lebensweise der Tiere.
Kulinarisch wurde es mit Peter Zinter, der Wildbret als „ursprünglichste Form regionaler Küche“ beschreibt. Gerade der Maibock überzeugt durch sein zartes, feinfaseriges Fleisch und einen milden Geschmack, der sowohl klassische als auch moderne Interpretationen ermöglicht.
Neben dem inhaltlichen Fokus bot das Frühstück auch einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr: PANNATURA konnte 2025 ein Umsatzplus erzielen und seine Aktivitäten in Land- und Forstwirtschaft, Jagd sowie Lebensmittelproduktion weiter ausbauen. Kooperationen mit Partnern wie Billa Plus oder Gurkerl.at stärken zusätzlich die Marktpräsenz.
Auch das Bio-Landgut Esterhazy entwickelt sich zunehmend zur Erlebnisdestination: Mit rund 80.000 Gästen im ersten Vollbetriebsjahr verbindet es Kulinarik, Landwirtschaft und Naturerlebnis auf besondere Weise – und bleibt damit ein Ort, an dem nachhaltiger Genuss spürbar wird.
Zum Abschluss zeigte sich einmal mehr, wofür PANNATURA steht: eine konsequente Verbindung von Natur, Handwerk und hochwertiger Lebensmittelproduktion. Oder, wie es Geschäftsführer Markus Kratzer formuliert: Der Weg „aus der Natur auf den Teller“ ist mehr als ein Anspruch – er ist gelebte Praxis.
