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Wenn Gold auf Stahl trifft: Bvlgari interpretiert einen Klassiker neu“

© Bvlgari

Mit einer neuen Kollektion rückt Bvlgari eines der prägendsten Kapitel seiner Designgeschichte wieder ins Zentrum: die Verbindung von Gold und Stahl. Ein Spannungsfeld, das seit Jahrzehnten zur visuellen Handschrift des Hauses gehört – und nun in zeitgenössischer Form weitergedacht wird.

Kontrast als Konzept

Seit den 1970er-Jahren arbeitet das römische Maison mit der bewussten Gegenüberstellung von Materialien, die eigentlich aus unterschiedlichen Welten stammen. Edelmetall trifft auf industriellen Stahl – nicht als Widerspruch, sondern als gestalterisches Prinzip.

Was damals als mutiger Bruch galt, ist heute ein fest verankerter Teil der Design-DNA: reduziert, skulptural, klar in der Formensprache.

Bewegung, Struktur, Handwerk

Die neuen Kreationen greifen genau dieses Spannungsfeld auf. Spiralförmige Formen erinnern an architektonische Linien und antike Referenzen, während flexible, nahtlose Konstruktionen den industriellen Charakter betonen.

Im Mittelpunkt steht dabei weniger Dekor als vielmehr Struktur: Schmuckstücke, die Bewegung sichtbar machen und gleichzeitig eine ruhige, fast architektonische Präsenz behalten.

Zwischen Schmuck und Objekt

Auch die Uhrmacherei wird in diese Materialwelt einbezogen. Typische Gestaltungselemente des Hauses verschmelzen mit der flexiblen Tubogas-Ästhetik zu limitierten Zeitmessern, die Schmuck und Funktion ineinander überführen.

Diamantakzente und schimmernde Oberflächen setzen dabei feine Kontraste, ohne die klare Formensprache zu überlagern.

Fortführung einer Haltung

Die neue Kollektion versteht sich weniger als Bruch, sondern als Weiterentwicklung eines lang etablierten Prinzips: Gegensätze nicht zu glätten, sondern bewusst sichtbar zu machen.

Gold und Stahl werden so nicht kombiniert, um sich anzunähern – sondern um ihre Unterschiede als Stärke zu zeigen.

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