Interessante Studie für Gartenliebhaber

Interessante Studie für Gartenliebhaber

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Das eigene Grün rückt immer mehr in den Fokus. Dabei steht allerdings nicht mehr nur der Wunsch nach psychischer und physischer Erholung im Mittelpunkt. Vielmehr geht es zunehmend um den damit verbundenen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz und das Schonen der Ressource Wasser. Eine aktuelle IMAS-Studie im Auftrag von GARDENA belegt, dass die Mehrheit der österreichischen Garten- oder Terrassenbesitzer*innen in diesem Zusammenhang technologische Lösungen als Game-Changer sehen.

Paul Eiselsberg, Senior Research Director bei IMAS mit Klaus Endres, Country Manager Division Gardena und Wolgang Palme, City Farm beim GARDENA Pressegespräch am 17.02.2022 in der City Farm Wien. (vlnr.)
© GARDENA/Martin Hörmandinger

500 österreichische Garten- oder Terrassen-Besitzer im Alter von 16 bis 69 Jahren hat IMAS am Ende der Gartensaison des Vorjahres (21. bis 28. Oktober 2021) befragt. IMAS Prokurist DDr. Paul Eiselsberg erklärt das Studiendesign: „Ziel dieser empirischen Untersuchung war es, die Ansichten der Garten- oder Terrassen-Besitzer*innen rund um Themen des GARDENA Sustainovate Programms demoskopisch zu erheben. Die Schwerpunkte wurden dabei auf Umweltschutz, Klimawandel und Bewässerung in Zusammenhang mit technologischem Fortschritt gelegt.“ Besonderes Augenmerk galt außerdem dem Thema Trinkwasser sparen.

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Der Garten als Krisenheilmittel

Diese Fokuspunkte wurden zudem in Zusammenhang mit der seit zwei Jahren herrschenden Pandemie beleuchtet. Die Krise hat gezeigt, wie wichtig das Fleckchen Grün ist, wie gut es sich unter schattenspendenden Bäumen erholen, aber auch arbeiten lässt und wie köstlich die Kräuter aus dem eigenen Hochbeet schmecken. 69 % der befragten Gartenfreund*innen sind der Meinung, dass nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise die Bedeutung des Gartens in den nächsten drei bis vier Jahren eher zunehmen wird, rund ein Drittel davon denkt sogar, sie wird sehr stark zunehmen. Von einer gleichbleibenden Bedeutung gehen 30 % aus. Das Thema Garten ist jung und weiblich, denn im soziodemografischen Vergleich gehen besonders die weiblichen Befragten von einer sehr starken Bedeutungszunahme aus. Eiselsberg: „Auch andere Untersuchungen zeigen: Zu Beginn der Krise war die psychische Erholung noch kein Thema, aber jetzt nimmt dieser positive „Garten-Effekt“ immer mehr zu, und die Arbeit im Garten ist eine Entspannungssituation!“

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Technischer Fortschritt im Garten als Beitrag zum Klimaschutz

Die Nachhaltigkeit im eigenen Garten ist 88 % der Garten- oder Terrassenbesitzer*innen zumindest eher wichtig, zwei Fünftel davon sogar sehr wichtig. In diesem Zusammenhang wundert es nicht, dass 82 % von ihnen fordern, dass sich Gesellschaft, Wirtschaft und Politik noch stärker auf den Klimawandel konzentrieren sollten. In Zukunft sollte dies auch mit technischem Fortschritt einhergehen, denn immerhin 62 % glauben zumindest eher, dass der Klimawandel auch im Garten durch neue digitale und technische Lösungen minimiert werden kann. Eine österreichische Herzensangelegenheit ist das Wasser, dessen Schutz für 88 % der Teilnehmenden den wichtigsten Bereich beim Umweltschutz darstellt. „Diese Trends erkennen wir bei Gardena ebenfalls und tragen ihnen mit internen Programmen, aber ebenso mit immer weiter entwickelten Produkt-Lösungen Rechnung,“ bestätigt Prok. Klaus Endres, Country Manager Division Gardena.

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„Sustainovate“: Der Name ist Programm

Als Unternehmen der Husqvarna Group beteiligt sich GARDENA daher am konzernweiten Nachhaltigkeitsprogramm „Sustainovate“, dessen Bezeichnung die Begriffe „Sustainability“ und „Innovation“ verbindet. Endres: „Wir suchen nach Innovationen, die Mensch und Natur näher zusammenbringen. Und es ist uns wichtig, uns klar zum Pariser Klimaabkommen zu bekennen.“ GARDENA setzt sich daher bis 2025 ambitionierte Ziele. So sollen die CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette bis dahin um 35 % reduziert werden. Weiters nimmt sich das Unternehmen vor, 50 nachhaltige Innovationen wie zum Beispiel Produkte aus recyceltem Material einzuführen, und es ist GARDENA wichtig, 5 Millionen Kunden und Mitarbeiter zu nachhaltigem Handeln zu inspirieren.

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Digitale Lösungen helfen beim Umgang mit dem Wasser

In der IMAS-Umfrage ist knapp die Hälfte (46 %) davon überzeugt, dass der Umgang mit Wasser bei der Bewässerung hierzulande eher verschwenderisch erfolgt. Für rund ein Drittel (32 %) ist die Wassernutzung bei der Bewässerung genau richtig, aber nur 16 % (!) sehen beim Blick in die Nachbarschaft einen sehr sparsamen Umgang mit dem wertvollen Nass. Die Lösung dieser Herausforderung ist technischer Natur: Rund drei Fünftel (63 % eher stark) glauben, dass mittels automatisierter Bewässerungsanlagen der Wasserverbrauch optimiert werden kann.

Bewährte und auch neue Lösungen von GARDENA schonen die wertvolle Ressource und versorgen die Pflanzen zugleich nach ihren individuellen Bedürfnissen. So verteilt das GARDENA Micro-Drip-System das Wasser vollautomatisch und absolut ökonomisch, je nach Bedarf direkt am Boden oder mit entsprechenden Sprühdüsen als feiner Nebel.

 

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Das wassersparende Bewässerungssystem mit Tropfrohren, Tropfer oder Sprühdüsen durchfeuchtet die Erde gleichmäßig, ohne dass dabei ein Tropfen Wasser verdunstet. So erhalten alle Pflanzen die für sie notwendige Feuchtigkeit bei gleichzeitig äußerst sparsamem Umgang mit dem kühlen Nass. Diese Tropfenbewässerung hilft auch Hecken und Sträuchern, da bei Verwendung eines Regners das Wasser bei warmen Temperaturen schnell verdunstet.

Noch effizienter wird das Gießen mit dem GARDENA smart system: Mit der Bewässerungssteuerung GARDENA smart Irrigation Control steuert man flexibel per App bis zu sechs voneinander unabhängige Bewässerungszonen. Das stellt vor allem in Gärten mit vielfältiger Gestaltung und Pflanzen mit unterschiedlichen Bedarfsansprüchen eine optimale Wasserversorgung sicher. Bodenfeuchtesensoren ermitteln den genauen Wasserbedarf jeder einzelnen Bewässerungszone: Wenn es bereits geregnet hat oder der Boden noch feucht genug ist, setzen die vorprogrammierten Bewässerungszeiten entsprechend aus.

Für Gärten ohne WLAN gibt es die GARDENA Bluetooth App: Die neue Bluetooth Bewässerungssteuerung und der Bodenfeuchtesensor heben hier die Bewässerung auf ein neues, komfortables Level.

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Nachhaltigkeit im eigenen Grün

Neben dem Trinkwasser möchten die Interviewten auch die Wälder (78 %), Bienen (77 %), die Luft (69 %), die Artenvielfalt (65 %) und die Böden (62 %) geschützt wissen. „Auch diese Forderungen treiben uns an,“ so Endres, „und daher wurde die neue GARDENA EcoLine entwickelt.“ Das Sortiment an hochwertigen Gartengeräten, die mit einem hohen Anteil an recycelten Materialien hergestellt werden, umfasst Bestseller der mobilen Bewässerung, unterschiedliche Handgeräte und eine Gartenschere. Das eigenständige Design der EcoLine Produkte unterscheidet sich bewusst vom Standardsortiment. Die zurückhaltende Farbgebung in Kombination mit Metallelementen verleiht den Geräten eine moderne und hochwertige Anmutung. In den Kunststoffanteilen jedes Produktes steckt mindestens 65 Prozent recyceltes Material. Die recycelten Kunststoffe werden zum überwiegenden Anteil aus Haushaltsmüll gewonnen, beispielsweise Folien oder Verpackungen. Die jeweiligen Anteile werden für jedes Produkt genau einzeln ausgewiesen. Beim Hahnverbinder, Schlauchverbinder, Wasserstop und der Spritze aus dieser Serie bestehen die Kunststoffelemente zu mehr als 90 Prozent aus recyceltem Material. Die Verpackungen der EcoLine Produkte bestehen zu 100 Prozent aus recycelter und recycelbarer Wellpappe und sind mit wasserbasierter Tinte bedruckt.

Die Gardena EcoLine wurde übrigens im vergangenen Dezember mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2022 in der Kategorie „Vision“ ausgezeichnet.

Endres: „Zusätzlich zu den neuen Entwicklungen gibt es bei uns von jeher nachhaltige Lösungen. So wird beispielsweise mit dem combisystem Stiel und dem Unkrautstecher sowie dem Fugenkratzer Unkraut ganz ohne Chemie entfernt!“

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Technische Lösungen erleichtern und verbessern das Gartenleben

Trotz der Liebe zum grünen Außenbereich sind 40 % der Befragten sich selbst gegenüber ehrlich genug, um zu erkennen, dass der Garten und die Terrasse auch sehr viel Arbeit bereiten. Etwas mehr als ein Drittel, nämlich 35 % setzten bereits auf Rasenroboter und Co. oder planen deren Einsatz, um viel Zeit zu sparen. Endres: „Zum Krafttanken gehört auch ein Quäntchen Bequemlichkeit! Intelligente Produkte wie die neuen GARDENA Mähroboter smart SILENO mit LONA-Technologie helfen dabei, dass Gärtner*innen auch Zeit genug haben, ihr gepflegtes Grün zu genießen.“ Die Möglichkeiten bei dieser neuen Generation an Mährobotern reicht von GPS-gestützter Navigation, über individuelles Zonen-Management bis zur Positionsbestimmung in Echtzeit in der smart App. Die smarten Produkte sind vollständig in das GARDENA smart system eingebunden und lassen sich von überall in der GARDENA smart App einfach per Fingertipp bedienen. Sie mähen selbst enge Passagen und komplexe Rasenflächen mit zuverlässiger Präzision, und das bei jedem Wetter – auch bei Regen! Und dank der geringen Lautstärke bemerkt man sie kaum, wenn sie auf dem Rasen unterwegs sind. Die Mähbereiche und -zeiten können nicht nur schnell und einfach eingestellt, sondern auch auf die automatische Bewässerung innerhalb des smart systems abgestimmt werden.

Endres: „Darüber hinaus können mit Hilfe von Area Protect unterschiedliche Mähverbotszonen, wie beispielsweise Wildblumenwiesen, festgelegt werden. Diese Innovation ist wichtig, liegt doch mehr als Dreiviertel der Interviewten der Schutz der Bienen besonders am Herzen. Gartenfreund*innen kennen ihr eigenes Grün meist sehr genau und wissen, wo intensives Mähen nicht angesagt ist und Blumen für Bienen ungehindert wachsen sollen.“

Abschließend meint Endres: „Wir als GARDENA bewegen uns sozusagen systemimmanent in der Natur. Da liegt es auf der Hand, dass nachhaltiges Handeln und der Klimaschutz wichtige Antriebsfedern unserer täglichen Arbeit sind.“