
Auch in diesem Jahr standen beliebte Kabarettstars in der Casanova Vienna wieder im Dienst der guten Sache und sammelten mit Humor Spenden für Opfer von Gewalt. Erstmals war der Frauenanteil im Programm höher als jener der Herren – eine Entwicklung, die das Publikum besonders begrüßte.
Den Auftakt machte Antonia Stabinger, Gewinnerin des Österreichischen Kabarettpreises 2025, mit Auszügen aus ihrem Programm „Angenehm“. Newcomer Sebastian Humi erzählte pointiert über seine Identitätserfahrungen in Österreich („Arabisch – Katholisch – Schwul: das zerrissene Kind“), bevor Publikumsliebling Eva Maria Marold mit „Frauen und Kinder zuerst“ das Publikum zu Szenen auf der Kreuzfahrt „Costa Dekandenzia“ entführte.

Nach einer Pause mit Tombola und kulinarischen Genüssen folgte Manfred Antonius Distel mit seiner nostalgischen „Heinz Erhardt Story“. Den Abschluss bildete Magda Leeb, Gewinnerin des Kabarettpreises 2020, mit humorvollen Einblicken in ihren Alltag aus „Aufpudeln“.
Centermanagerin und Moderatorin Marika Lichter betonte die aktuelle Relevanz des Themas Gewalt, besonders angesichts von Hass im Netz und Missbrauchsfällen, und wies auf die Bedeutung von Vereinen hin, die Opfer unterstützen. Der Reinerlös des Abends soll rund 15.000 Euro betragen.

Unter den Gästen waren Schauspielerinnen Brigitte Kren und Eser Akbaba, zahlreiche Unternehmer, Politiker und Sponsoren sowie treue Kabarettfans, die den Abend zu einem vollen Erfolg machten.