Was für eine Nacht! Am Samstag wurde in der Wiener Innenstadt ein neues Kapitel in Sachen Bar, Genuss und Gastfreundschaft aufgeschlagen: Jakob und Albert Trummer haben ihr „Sanatorium“ eröffnet – und ich durfte bei diesem außergewöhnlichen Opening dabei sein.
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Schon der erste Eindruck macht klar: Hier ist nichts gewöhnlich. Das elegante Jugendstil-Ambiente, inspiriert von Otto Wagner, trifft auf die internationale Welt der Trummers. Ein bisschen Wien, eine ordentliche Portion New York und ganz viel extravagante Cocktailkultur – eine ziemlich gute Mischung, wie ich finde.
Und dann diese Cocktails! Albert Trummer bleibt seiner ganz eigenen Handschrift treu und verbindet Kräuter, Essenzen, Wissenschaft und jede Menge Kreativität. Besonders spannend: Einige der verwendeten Kräuteressenzen basieren auf rund 150 Jahre alten Rezepturen. Klingt nach Apotheke? Schmeckt aber verdammt gut! Die pharmazeutisch inspirierte Mixologie wird hier zur echten Erlebniswelt.

Was mir an diesem Abend besonders gefallen hat, war allerdings die Atmosphäre. Trotz aller Inszenierung hatte das Opening etwas ausgesprochen Persönliches. Man kam nicht nur zum Sehen und Gesehenwerden, sondern zum Feiern, Plaudern, Entdecken und Genießen. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.
Auch kulinarisch hat das „Sanatorium“ einiges vor. Die „Ay-Vy Sushi Bar“ bringt mit Michelin-gekröntem Chef Yuki Sakamoto moderne Sushi-Kreationen nach Wien. Damit trifft hier nicht nur New York auf Wien, sondern auch Avantgarde auf Wiener Salon- und Kaffeehauskultur.
Die Gästeliste konnte sich natürlich ebenfalls sehen lassen: Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Medien, Kunst, Diplomatie und Society sorgten für ein entsprechend buntes Publikum. Ein Abend also, bei dem es definitiv einiges zu entdecken gab.

Mein persönliches Fazit: Das war nicht einfach nur eine Eröffnung – das war ein richtig tolles Fest! Glamourös, überraschend, ein bisschen verrückt und gleichzeitig wunderbar herzlich. Genau solche Abende liebe ich.
