Mörbisch bekommt prickelnde Gesellschaft

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© Schlumberger, Adrian Almasan | www.adrianalmasan.com

Es gibt diese Momente, in denen sich Kultur und Genuss ganz selbstverständlich die Hand reichen. Genau so habe ich die Nachricht rund um die neue Partnerschaft zwischen der Schlumberger und den Seefestspiele Mörbisch empfunden.

Ab der Saison 2026 wird Schlumberger offizieller Schaumweinpartner der Seefestspiele am Neusiedler See – und damit zieht ein Stück österreichische Sekttradition genau dorthin, wo große Bühnenmomente unter freiem Himmel entstehen. Für mich passt diese Verbindung ziemlich gut zusammen: Bühne, See, Sommerluft und dieses leise Klingen von Gläsern, das man schon vor Vorstellungsbeginn irgendwo im Hintergrund hört.

V.l.n.r.: Dietmar Posteiner, Florian Czink, Claudia Priber und Alfons Haider
Copyright: Schlumberger / Adrian Almasan | www.adrianalmasan.com

Die Bekanntgabe fand unweit der Seebühne in Müllendorf statt, wo auch der neue Produktionsstandort der Sektkellerei besichtigt wurde. Mit dabei waren unter anderem Generalintendant Alfons Haider, Festspieldirektor Dietmar Posteiner sowie Claudia Priber von den Kulturbetrieben Burgenland. Es war kein steifes Presseevent, sondern eher ein Rundgang mit vielen Einblicken und diesem Gefühl, dass hier gerade etwas zusammenwächst, das über eine reine Kooperation hinausgeht.

Schlumberger bringt damit seine Präsenz bei großen österreichischen Festspielen – etwa in Salzburg oder Bregenz – nun auch ins Burgenland. Und gleichzeitig bekommt Mörbisch einen Partner, der Genuss nicht als Beiwerk versteht, sondern als Teil des Gesamterlebnisses.

Was mich daran besonders anspricht: Es geht nicht nur um einen klassischen Brut im Glas. Geplant ist eine kleine, sommerliche Genusslinie direkt vor Ort – vom Sparkling Brut bis zu leichteren Varianten wie White Ice Secco oder Rosé Ice Secco. Für den Restaurantbereich kommt zusätzlich ein Pinot Noir Reserve dazu, eher ruhig, elegant, als Begleitung zum Essen.

© Schlumberger, Adrian Almasan | www.adrianalmasan.com

Intendant Alfons Haider hat es bei der Präsentation ganz treffend auf den Punkt gebracht: Wenn auf der Seebühne französisches Flair gespielt wird, soll sich dieses Gefühl auch im Glas fortsetzen. Und genau diese Idee zieht sich durch den ganzen Abend – Bühne und Publikum sollen nicht getrennt voneinander funktionieren, sondern gemeinsam Atmosphäre erzeugen.

Im Sommer 2026 steht mit „Ein Käfig voller Narren – La Cage aux Folles“ ein Stück auf dem Programm, das ohnehin schon von Lebensfreude, Identität und großen Emotionen lebt. Die Geschichte rund um Georges und Albin, ihr Nachtclub in Saint-Tropez und das überraschende Familienchaos bringt genau diese Mischung aus Humor und Herz, für die die Seefestspiele Mörbisch bekannt sind.

Und wenn ich mir das Setting vorstelle – die Bühne am See, ein warmer Abend, Musik, Stimmen, Lichtspiegelungen im Wasser und dazu ein Glas Sekt – dann wirkt diese neue Partnerschaft weniger wie ein offizieller Titel und mehr wie ein natürlicher Teil des Erlebnisses.

„Ein Käfig voller Narren – La Cage aux Folles“ läuft von 16. Juli bis 22. August 2026 in Mörbisch, Premiere ist am 16. Juli.