Jazz Gitti feiert 80: Glanzvoller Abend im Marchfelderhof

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© Conny de Beauclair

Vor genau 35 Jahren wurde der Deutsch-Wagramer Thomas Forstner im Marchfelderhof feierlich Richtung Eurovision Song Contest nach Rom verabschiedet – damals mit „Venedig im Regen“. Und genau hier, an diesem geschichtsträchtigen Ort, hat sich gestern wieder alles zusammengefügt: Geschichte, Musik und ganz viel Gefühl.

Diesmal aber nicht im Regen, sondern mitten im Glanz einer Frau, die man in Österreich einfach kennt: Jazz Gitti feierte ihren 80. Geburtstag – und ehrlich gesagt war es genau so ein Abend, den man nicht einfach erzählt, sondern eher fühlt.

 

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Schon beim Ankommen war klar: Das wird kein stilles Jubiläum. Glitzer, Blasmusik, ein Oldtimer-Cabrio und diese unverwechselbare Energie, die nur sie mitbringt. Jazz Gitti kam im goldenen Kleid, begleitet von einer Blaskapelle – und irgendwie war in diesem Moment sofort dieses „Alles pico bello“-Gefühl im ganzen Haus.

80 weiße Luftballons stiegen in den Himmel, während sie über den Red Carpet ging – sichtbar gerührt, aber gleichzeitig mit diesem typischen Augenzwinkern, das sie seit Jahrzehnten begleitet.

© Conny de Beauclair

Ein Fest voller Begegnungen, Musik und echter Stimmung

Drinnen wurde nicht einfach gefeiert – es wurde gelebt. Gäste aus ganz Österreich, darunter langjährige Wegbegleiter, Künstler, Freunde und bekannte Gesichter aus Society und Medien, machten den Abend zu einer Mischung aus Wiedersehen, Erinnerung und ausgelassener Feierlaune.

Zwischen bewegenden Rückblicken auf ihre Karriere und einem musikalischen Feuerwerk der Band „Disco Killers“ wurde der Gobelin-Saal schnell zu einem Ort, an dem wirklich alle mitgingen.

Kulinarisch blieb man dabei ganz auf Jazz Gitti-Linie: Festtagssuppe, Backhendl, Spargelklassiker – einfach ehrlich, bodenständig und genau richtig für diesen Abend.

© Conny de Beauclair

Wenn Musik plötzlich Gänsehaut macht

Ein besonderer Moment war die Geburtstagstorte, begleitet von „Congratulations“ von Cliff Richard – jenem Song, der Jazz Gitti bereits 1991 bei ihrem World Music Award persönlich überreicht wurde.

In diesem Moment war der Saal keine Location mehr, sondern einfach nur Stimmung.

Und auch die Worte der Redner zeigten, wie sehr diese Frau mehr ist als eine Künstlerin: Sie ist Bühne, Persönlichkeit und Lebensgefühl zugleich.

© Conny de Beauclair

Eine Frau, die nicht aufhört, zu leben

Was an diesem Abend besonders spürbar war: Hier feiert niemand „Vergangenheit“. Hier feiert jemand Gegenwart.

Jazz Gitti steht noch immer mitten im Leben – getragen von ihrem Umfeld, besonders auch von ihrem Lebensmenschen und Manager Roman Bogner, der diese Feier mit viel Liebe organisiert hat und seit Jahrzehnten an ihrer Seite steht.

Und während viele Gäste längst ihre Handys zückten, wurde klar: Diese Energie funktioniert längst nicht nur im Saal, sondern auch online – in Reels, Clips und Momenten, die weitergetragen werden.

© Conny de Beauclair

Ein Abend, der bleibt

Als Jazz Gitti später selbst noch mit ihrer Band auftrat, war endgültig klar: Das hier ist kein Rückblick. Das ist ein Statement.

Ein Abend, der gezeigt hat, dass Lebensfreude kein Alter kennt – sondern Haltung ist.

Und irgendwo zwischen Musik, Torte und Mitsingen war man sich einig: Wenn ein ESC-Finale jemals diese Stimmung erreicht, dann hat es seinen Zweck erfüllt.